Mit Humor dem Miesmacher entgegentreten

 

Hochzeiten sind Veranstaltungen, die vor allem die Beteiligten und die Teilnehmenden alle unterschiedlich empfinden. Während die besten Freunde und Kollegen des Brautpaares zumeist voller Euphorie mit dem Brautpaar mitfiebern, kann die Lage innerhalb der jeweiligen Familien anders aussehen. Vielleicht stammen Braut und Bräutigam aus verfeindeten Gesellschaften, vielleicht können sich die zukünftigen Schwiegereltern auch gegenseitig nicht ausstehen; oder noch schlimmer: Sie kommen auf zwischenmenschlicher Ebene mit dem Schwiegerkind nicht zurecht.

Zweifel an der Hochzeit
Immer wieder kommt es vor, dass eingeladene Hochzeitsgäste der Höflichkeit halber zwar zusagen, und auch am Tag und Ort der Trauung erscheinen, doch die Konfrontationen des eigenen Sohnes oder der Tochter im Vorfeld können wirklich sehr sehr ungemütlich sein. Und wer mit Witz, Charm oder Frechheit dagegen vorgeht, der kann sich im Nachhinein sicher sein: die Anfeindungen lassen nach oder hören sogar komplett auf. Hier haben wir ein paar Beispiele, womit Brautpaare in negativem Sinne konfrontiert werden, und welche Möglichkeiten es gibt, entsprechend zu kontern und den Zweifel an der Hochzeit zumindest einzufrieren, wenn er denn schon nicht komplett verschwindet.

Wie das Brautpaar gemeinsam die Anfeindungen überwindet

 

1. Die Hochzeit kommt aber etwas plötzlich. Ihr seid doch noch gar nicht so lange zusammen, wie kannst du dir da so sicher sein, dass die Ehe halten wird? Ich finde nicht dass du jetzt schon heiraten solltest.

-> Humorvoll: Oh, ich danke dir für deine Glückwünsche! Ich liebe diese Gegenteiltage, sie machen das Leben um so vieles schöner!

-> Provokant: Nun, was für ein Glück, dass meine Frau/mein Mann sich auf meine Wenigkeit verlässt, und nicht auf deine.

 

2. Was findest du denn eigentlich so toll an diesem Mann/dieser Frau?

-> Humorvoll/doppeldeutig: Genau die Dinge, die du mit Sicherheit niemals an ihm/ihr finden wirst.

-> Provokant: Wenn du ein wenig mehr Willen gezeigt hättest, ihn/sie kennenzulernen, dann wüsstest du das längst.

 

3. Warum wollt ihr in der heutigen Zeit denn noch heiraten, was hat das für einen Sinn? Heutzutage scheitern doch eh alle Ehen früher oder später!

Humorvoll: Puh, was für ein Glück. Wenn nur heutzutage alle Ehen scheitern, dann ist die Gefahr morgen schon gebannt; los Schatz, lass uns schnell machen!

Provokant: Welche Antwort hast du denn Oma gegeben, als sie dich das gefragt hat?

 

4. Und was ist, wenn ihr mal Kinder habt und die Ehe in die Brüche geht? Ich hoffe du hast wenigstens einen Ehevertrag und eine finanzielle Absicherung!

Humorvoll: Ja, wir haben einen Ehevertrag. Hier ist er…! Oh, du meine Güte – warum steht da dein Name drauf!?

Provokant/sarkastisch: Wir dachten an eine große Familie; mit etwa vier bis sieben Kindern. Und wenn wir uns wirklich scheiden lassen, dann werde ich mit den Kindern bei euch einziehen – ihr habt doch immer gesagt, ich wäre stets willkommen, nicht wahr?

 

5. Also zumindest bei den Ringen hättet ihr definitiv einfallsreicher sein können. Was habt ihr denn für die bezahlt? Bist du ihm/ihr tatsächlich nicht mehr wert?

->Humorvoll: Hast du denn nicht Herr der Ringe gesehen? Wäre doch schade um den Millionenring, wenn uns den jemand klaut und in einen Vulkan wirft!

-> Provokant: Bei all der Mühe, die er/sie sich sonst stets um mich macht, ist es traurig, dass du denkst, ich würde den Ring heiraten, anstatt meinen Freund/meine Freundin

 

6. Und wie bitte soll das alles bezahlt werden?

-> Humorvoll: Wir haben es gerne altmodisch, und früher haben immer die Eltern des Brautpaares bezahlt. Also in diesem Fall – ihr?

->Ehrlich/direkt: Mit Geld.

 

Ihr seht: Auf so ziemlich jede Art einer Schlechtredung der eigenen Hochzeit kann in irgendeiner kreativen Form ein Konter gegeben werden. Ob gewitzt oder Frech, der Frage ausweichend oder direkt, ein Ziel wird in jedem Fall erreicht. Einige ganz besonders gewiefte Kontersprüche wollen wir zum Abschluss auch noch präsentieren:

-> Sag mal, vermisst du denn deine Nase nicht? Du müsstest ja ersticken, so tief wie die in meinen Angelegenheiten steckt.

-> Gut, wenn du willst, dann verrate ich dir das Geheimnis. Kannst du schweigen? – Ja. – Gut, ich auch.

-> *Ahmt die Sprachfunktion des Smartphones nach und setzt einen starren Blick auf* : Ich verstehe leider nicht „*wiederholt die Frage*“.

-> Aufgrund der europaweiten neuen Datenschutzgrundverordnung darf ich dir das leider nicht verraten.

______

Gerne biete ich euch ein persönliches und vollkommen kostenloses und unverbindliches Vorgespräch an. Ein Kennenlernen. Eine persönliche und entspannte Basis ist Voraussetzung für authentische und einfach ehrliche Fotos. Schreibt mir doch einfach oder ruft mich an. Ich freue mich!